Hydraulischer Ringkraftaufnehmer
Geotechnik-Ausführung bis 6.000 kN
Anwendungen
- Hoch-, Tief- und Spezialtiefbau
- Tunnelbau
- Bergbau (über- und untertage)
- Baumesstechnik und Brückenbau
- Hangsicherung, Stützmauern und Baugruben
Leistungsmerkmale
- Messbereiche 0 ... 800 kN bis 0 ... 6.000 kN [179.847 lbf bis 1.348.854 lbf]
- Relative Linearitätsabweichung
- ±1,0 % Fnom mit analogem Manometer,
- ±0,5 % Fnom mit Digitalmanometer oder Drucksensor
- Kolbenhub ≤ 0,5 mm [≤ 0,02 in]
- Betrieb ohne Hilfsenergie bei analogen Anzeigen
- Gehäuse und Kolben aus Stahl, galvanisch verzinkt >
Beschreibung
Der hydraulische Ringkraftaufnehmer Typ F6171 in der Geotechnik-Ausführung ist in den Messbereichen 800 kN bis 6.000 kN [179.847 lbf bis 1.348.854 lbf] erhältlich. Die Ringkraftaufnehmer in der Geotechnik-Ausführung sind hydraulische Kraftmesseinheiten, die in Verbindung mit Mess- bzw. Anzeigegeräten die Messwerte direkt darstellen oder analog ausgeben. Es handelt sich den Anforderungen in der Geotechnik entsprechend um eine äußerst robuste Ausführung.
Die Kraftmessung erfolgt nach dem hydraulischen Prinzip: Die auf einen Kolben wirkende Kraft führt zu einem Druckanstieg. Dieser wird nun entweder direkt durch ein angeschlossenes Anzeigegerät visualisiert oder mittels eines Drucksensors in ein analoges Signal umgewandelt.
Mit diesen hydraulischen Kraftmesseinheiten werden am Ankerkopf Spannkräfte auf einfache Art erfasst und direkt zur Anzeige gebracht. Die Kraftmesseinheiten dienen zur laufenden Überwachung von Ankern und anderen Rückverankerungsstäben/-kabeln. Anwendungen für hydraulische Kraftmesseinheiten finden sich im Bereich der Geotechnologie in unterschiedlichsten Bereichen wie z. B. Tunnelbau, Brückenbau, Hangabsicherung.